Do you already know …?

Andy Weber

Operations

Part of HEART since Day One …

QX6A7361_-favourite_web

 

Andy Weber ist die souveräne treibende Kraft hinter dem Tagesbetrieb im ganzen Haus: Besonders am Herzen liegt ihm daher ein reibungsloser Ablauf. Sein Tag beginnt mit einem Rundgang durch die 3000 Quadratmeter der Alten Börse, die zum HEART und Hearthouse gehören. Ein „Nein“ kennt er nicht, denn als Betriebsleitung gibt es für jedes Problem eine Lösung.

Wir haben ihm 10 Fragen zu seinem Alltag im HEART und HEARTHOUSE gestellt.

 

 


1. Dein Job in einem Satz?
„Geht nicht – gibt’s nicht!“

2. Was magst Du am liebsten an Deinem Job?
„Unser Betrieb ist unkonventionell und das mag ich ganz besonders: Wir sind jung, dynamisch und erfrischend. Wenn man bedenkt, an was für einem tollen Arbeitsplatz wir sind: Ein geiler Spot, eine wunderschöne Location – mitten im Zentrum Münchens. Ich bin den ganzen Tag im Haus unterwegs und kann mich hier frei bewegen und entfalten. Unser Team macht natürlich auch viel aus – so viele verschiedene Individuen, die ein harmonisches großes Ganzes ergeben – von den Chefs bis hin zu allen Gastro-Mitarbeitern. Wo hat man das alles sonst schon? Das muss man einfach als Privileg sehen!“

3. Wie kamst Du ins Hearthouse?
„Mich verbindet eine längere Geschichte mit den Betreibern Ayhan, Nikias und Daniel. Ich stand schon 2006 hinter der Bar in ihrem damaligen Club „baby!“ und habe auch danach an weiteren Projekten der Drei mitgewirkt. Übrigens auch beim HEART: Ganz zu Beginn habe ich mich in der Pre Opening Phase des HEART schon um administrative Dinge gekümmert und bin vom Barchef in drei Jahren zum Betriebsleiter aufgestiegen. Mein Drang mich selbstständig zu machen hat dann für eine kleine Auszeit im HEART gesorgt. Doch die Jungs haben mich ein paar Jahre später wieder ins Boot geholt, als das HEART das erste Mal die Außen-Bars in der Käfer Wiesn-Schänke übernommen hat. Dort habe ich dann den Ablauf koordiniert. Währenddessen kamen wir recht schnell wieder ins Gespräch, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte. Ja und hier sitzen wir jetzt.“

4. Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei Dir aus?
„Den gibt es so nicht. Aber es gibt einen Rahmen, in dem sich mein Alltag hier bewegt. Man darf ja nicht vergessen, dass hier tagsüber Einiges los ist. Vom Mittagsbetrieb im HEART und Kitchen, bis hin zu Meetings unserer Member und vieler unterschiedlicher Events, die hier tagtäglich stattfinden und natürlich reibungslos ablaufen sollen. Als erstes mache ich immer meinen Rundgang durch alle 4 Etagen – vom Keller bis hoch in den 2. Stock und schaue, ob alles so ist, wie es sein soll. Ob das Setting stimmt, Reparaturen anstehen, alles funktionsfähig ist. Ich erwecke das Haus sozusagen zum Leben. Dann beginne ich den Tag mit meinen Kollegen aus den anderen Abteilungen bei unserem Morgen-Meeting, in dem wir den ganzen Tag besprechen: Was ansteht, wie wir unsere Standards halten können und was wir verbessern können. Dann startet der normale Betrieb und ich garantiere den reibungslosen Ablauf. Zudem kümmere ich mich noch um die Personaleinteilung untertags, die Warenwirtschaft und die Getränkebestellungen.“

5. Was macht einen erfolgreichen Tag für Dich aus?
„Wenn bei Vollauslastung des Hauses alles funktioniert – miteinander als Team und hürdenlos im Ablauf. Das kann mal stressig sein, aber das muss man cool und souverän über die Bühne bringen. Man darf nicht vergessen, dass wir ein sehr großes Haus sind mit vielen unterschiedlichen Räumen für Meetings, zum Lunch zum Dinner oder Events jeder Art. All unsere Mitarbeiter, Abteilungen und Schnittstellen müssen nicht nur dieselben Ziele haben und verfolgen, sondern vor allem umsetzen – an einem Strang ziehen. Und wenn das bei Vollauslastung klappt und alles harmonisch und einwandfrei abläuft, dann gehe ich zufrieden nach Hause. Nach der Übergabe an die Abendschicht natürlich erst: Die müssen ja dann weiter machen und den Ablauf am Abend im Griff haben.“

6. Was ist Dein A und O bei der Arbeit?
„Kommunikation. Es ist unglaublich wichtig sich untereinander abzusprechen, um alle relevanten Informationen über die anstehenden Projekte und Veranstaltungen im Hause zu erhalten, nur so kann ein professioneller Ablauf wirklich gelingen …“

7. Was ist Deine Mission im Hearthouse?
„Wie gesagt: All unsere Schnittstellen, von Event bis Gastro – das muss alles Hand in Hand gehen. Da muss man eben auf die Finger schauen und auch ab und an anmerken, wenn etwas hätte besser gemacht werden können. Deshalb ist es am wichtigsten für mich niemals nachzulassen oder aufzugeben. Auch wenn wir als Team gerade 12 Dinge gleichzeitig jonglieren, darf der Gast das nicht merken – das habe ich schon früh gelernt in meiner Ausbildung zum Hotelfachmann.“

8. Wie war Deine Ausbildung?
„Hart. Meine Hotelfachausbildung habe ich vor knappen 15 Jahren abgeschlossen. Das war eine gute Schule. Mein Anspruch an mich selbst, immer professionell zu sein, lässt nie nach! Das versuche ich natürlich meinem Team auch immer mitzugeben, auch wenn es nur um eine Kleinigkeit geht, wie dass eine Blumenvase da steht, wo sie nicht hingehört. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail.“

9. Was ist die größte Herausforderung in einem Private Member Club für Dich?
„Das Konzept Hearthouse ist sehr komplex und vielseitig. Dabei die Standards in jeder Art und Weise und jeder Abteilung zu halten ist einen große Herausforderung. Allen Anforderungen immer gerecht zu werden und den Spagat zwischen allen Bereichen zu garantieren ist wichtig. Außerdem ist es auch wichtig sich stetig zu verbessern, wenn mal etwas nicht gut läuft, müssen wir untereinander kommunizieren und klären, was geschehen ist, um es besser zu machen und den Erwartungen unserer Gäste und Member zu entsprechen.“

10. Noch eine kleine Frage zum Schluss: Welchen Ort magst Du am Liebsten im Hearthouse?
„Ich mag den Social Room ganz besonders. Hier herrscht einfach eine super schöne Atmosphäre, die Einrichtung ist warm und der Raum ist ein absoluter Wohlfühl-Spot. Genau wie die HEART Terrasse: Sie ist bei entsprechendem Wetter meiner Meinung nach die schönste Terrasse der ganzen Stadt.“